• Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Buch: Wie kommt Tanz ins Museum?

Buch: Wie kommt Tanz ins Museum? (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Buch: Wie kommt Tanz ins Museum?

Wie kommt Tanz ins Museum? Zur Tanzkunst im Ausstellungskontext bei Xavier Le Roy, Anne Teresa De Keersmaeker und Boris Charmatz

 

Katharina de Andrade Ruiz

 

TanzScripte | Band 67

 

Bielefeld: transcript 2024

 

Tanz gewinnt aktuell an Relevanz im Ausstellungskontext. Tänzer*innen bewegen sich durch originär für Kunstobjekte geschaffene Säle, Choreograf*innen bespielen Museen und werden zu Ausstellungsgestalter*innen. Mit Blick auf das Beziehungsgeflecht von Tanz, bildender Kunst, Museum und Ausstellung von Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart zeigt Katharina de Andrade Ruiz auf, wie die Tanzkunst in den Ausstellungskontext gelangt. Im Fokus ihrer Analyse stehen choreografische Arbeiten von Xavier Le Roy, Anne Teresa De Keersmaeker sowie Boris Charmatz, die als Beispiele für Live-Tanz-Ausstellungen, Fusionen von zeitgenössischer Tanzkunst und dem Präsentationsformat Ausstellung dienen.

 

Buch hier bestellen: transcript

 

Rezension zum Buch:

 

Peter Ortmann: Tanz in der Kunst. Sachbuch von Katharina de Andrade Ruiz – Literatur 01/24

 

In: Engels. Kultur. Kino. Wuppertal, 1. Januar 2024.

 

Textausschnitt:

„[...] Können der Tanz und seine Choreografie überhaupt museal archiviert, geschweige denn in einem Kunstmuseum ausgestellt werden? Ein gerade im Bielefelder transcript Verlag erschienener Band der Reihe Tanz Scripte dokumentiert und analysiert dazu umfassend den gegenwärtigen Stand der Tanzkunst im Ausstellungskontext anhand der zeitgenössischen Tanzgrößen Anne Teresa De Keersmaeker, Xavier Le Roy und eben Boris Charmatz.

 

[...] Der akademische Ansatz dieser ehemaligen Doktorarbeit der Kunsthistorikerin und Tanzkritikerin ist dabei kein Hindernis beim Lesevergnügen, das ungezwungen und emotional einen enormen Mehrwert generiert, wenn sich interessierte Rezipient:innen darauf einlassen. Gerade die anschaulichen und dokumentarischen Wiedergaben der berühmtesten Werke der drei Tanzgrößen machen die künstlerischen Dimensionen im jungen akademischen und immer interdisziplinären Forschungsfeld nachvollziehbar. [...]“

 

Zum Weiterlesen hier